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Re: AM2 Instandsetzung
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Eigentlich wollte ich das alte Ölstandsauge reinigen und wieder montieren, hatte aber noch ein ähnliches in der Kiste liegen. Das ist zwar nicht so schön flach, aber dafür durch den Sechskant besser zu montieren.
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Die Montage des Schalthebels für die Zapfwelle samt neuem Dichtring ging sehr leicht
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Ebenso das einbauen des Stiftes samt Federbolzen
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Anschließend konnte das Knickgelenk vormontiert werden, leider fehlten zwei der M14 Muttern sowie die große Nutmutter M35x1,5 für die hintere Befestigung der Faustachse im Gehäuse.
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Durch einige kleine Fehlteile kam die Montage ins Stocken, neben Dichtringen fehlen div. Muttern. Bei den Kardanwellen komm ich aufgrund nicht passender Kreuzgelenke auch nicht weiter
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Geschrieben am: 03.11.2018
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Re: AM2 Instandsetzung
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Nachdem Lagermaterial und div. Werkzeug schon besorgt wurde, ging es ans Buchsen drehen für die Bremswellen.
Hier die Skizze
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Dann wurde die Lagerbronze eingespannt und mit dem Aufbohren begonnen. Leider fehlte ein passender Bohrer, so das wo anders weiter gemacht wurde.
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Z.B. das Entlacken und Grundieren der Bremstrommeln. Erst einmal eine, mit dem Druckluftnadler und der Flex den alten Lack runter, dann gewaschen und entfettet.
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Ein Blumentopf passte genau in die Trommel um die Bremsfläche frei von Farbe zu halten ohne umständlich abzukleben
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Geschrieben am: 07.11.2018

Bearbeitet von Rassi am 16.11.2018 20:28:15
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Re: AM2 Instandsetzung
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Da die Bremswellen an den Achslagergehäusen starke Verschleißspuren sowohl an den Lagerbuchsen als auch an den Wellen aufwies und es nur bei der Montage die Möglichkeit zum fetten gibt, habe ich probiert Schmiernippel zu montieren.
Als erstes wurde ein Flacheisen an die vorhandenen Gewindelöcher montiert, damit kann man die Achstrichter waagerecht in einen Schraubstock einspannen.
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Dann wurden die Löcher vorgebohrt, angesenkt, Gewinde reingeschnitten
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Bild mit Schmiernippel wird nachgereicht, die Bremswelle bekommt noch eine Abdichtung mittel O-Ring zur Bremstrommel hin.


Geschrieben am: 07.11.2018
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Re: AM2 Instandsetzung
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Zwischendurch ging es wieder an Teile waschen. Zwei Kisten mit Kleinteilen wie Hydrauliköltank, Kraftheberteile, Hydraulikteile und Leitungen wurden über den Waschtisch gezogen
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Dann wurden die schon montierten Lager auf den Wellen zum Knickgelenk wieder abgezogen, da zum einen die Beilagscheiben fehlten und zum anderen sorum die Montage der Sicherungsringe recht schwierig wäre.
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Dann wurden beiden Lager mit einem passenden Steckschlüssel ins Gehäuse gesetzt
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Montage des Wellendichtringes am Achstrichter erfolgte ebenso mit einem passenden Rohr mit abgedrehter Schnittfläche
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Der Ventildeckel wurde gereinigt, abgeschliffen und grundiert
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Der Motorblock wurde größtenteils mit dem Druckluftnagler von Lackresten befreit. Alle Öffnungen wurden vorher verschlossen, die Ölwanne wurde montiert um den offenen Kurbeltrieb vor Schmutz zu schützen. Wobei, anders als beim Sandstrahlen, beim Druckluftnadeln nur die Lackreste und nicht der scharfkantige Sand u.a. überall landet
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Das Gleich mit dem Zylinderkopf, gereinigt, Lack abgenadelt, Ecken mit der Topfbürste per Flex entfernt, mit Sandpapier nachgeschliffen und abschließend gereinigt
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Und dann alles grundiert, Der Kopf liegt hier nur zum trocknen auf dem abgeklebten Motorblock
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Achso, um die Bremstrommeln problemlos zu bearbeiten habe ich die Radbolzen ausgepreßt. Dann konnte ich auch die Gewinde nochmal nachschneiden
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Geschrieben am: 07.11.2018
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Re: AM2 Instandsetzung
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Es ging weiter, die Buchsen der Bremswellen müssen immer noch mangels passendem Werkzeug warten. Es ging mit dem hinteren Getriebe weiter.
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Kleines Hilfsmittel um das Zwischengehäuse an die Kranbahn zu hängen.
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Dann musste noch die Hackenmutter auf das hintere Ende der Faustachse des Knickgelenks montiert und vor allem festgezogen werden. Dafür wurde in ein passendes Stück Altmetall (ehem. Nivellierfuß einer Enercon Windkraftanlage) gefunden. Löche für Stahlstifte passend gebohrt
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Die Stahlstifte wurden mit der Feile etwas eckig gefeilt, die Hackenmutter M35x1,5 murde zur Passprobe aufgelegt.
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Und dann konnte die Mutter ordentlich festgezogen werden. Da das Altmetall auch eine Hackenmutter besitz, funktionierte sie als Adapter bzw. als Verlängerung für Hackenschlüssel.
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Dann konnten die Blöcke verbunden werden, es mussten nur die Schalthebel für Fahrtrichtung/Untersetzung und Zapfwelle eingefähdelt werden.
Um die Wellen in die Lager zu ziehen wurden auf beide Wellen, also dort wo eigentlich die Gelenkgabeln der Kreuzgelenke sitzen, passende Unterlegscheiben und eine Mutter in der richtigen Anzahl. Hier die obere Welle samt Scheiben und Steckschlüssel (auch ein altes Kugellager musste herhalten)
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Das Gleiche an der unteren Welle
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So das sich die beiden Blöcke langsam näherten. Am Ende noch die Muttern auf die Stehbolzen und fertig.
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Geschrieben am: 16.11.2018
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Re: AM2 Instandsetzung
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Der neue Motordichtsatz musste ausgepackt werden, da es mit dem Motor weiter gehen musste
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Montage der Ölpumpe inklusive dem Einfädeln der Verbindungselemente für den Antrieb des Traktormeters
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Der Antrieb für den Traktormeter bekommt auch neue Dichtungen
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Montage Nockenwelle, mit etwas Öl auf die Lagerflächen. mit Öl sollte man eh nie sparen
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Dann konnten die Töpfe für die Stößelstangen montiert werden, etwas fummelig da nicht mit meinen normalen Zangen erreichbar. Also wurden sie mit der Zange eingeführt und anschließend mit einem Schraubendreher in die innenliegende Bohrung eingefädelt. Wieder mit Öl benetzt
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Die Einspritzpumpe wurde angeschraubt um die Stirnräder komplettieren zu können.
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Für die hintere Schraube kam wieder die Sondermutter zum Einsatz, eigentlich wollte ich die nochmal neu bauen aber es blieb keine Zeit
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Nach dem die Markierungen der Stirnräder gefunden wurden konnte auch das Zahnrad der Einspritzpumpe montiert werden. Dafür wurde der Motor soweit gedreht bis der erste Zylinder kurz vor OT steht, dann abgleichen ob der erste Zylinder der Einspritzpumpe auch kurz vorm Verdichten ist. Es steht 50:50 das man die richtige stellung der Einspritzpumpe trifft.
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Als nächstes dann Kopfmontage, Schwungrad und Wasserpumpe
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Geschrieben am: 16.11.2018
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Re: AM2 Instandsetzung
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Moin find die Arbeit echt klasse 👍🏻
Weiter so bin gespannt auf das Endergebnis.

Gruß Tobias

Geschrieben am: 17.11.2018
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Re: AM2 Instandsetzung
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Der Motor ist wieder zusammengebaut,
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Der Zylinderkopf ist drauf, die Kipphebelbrücke montiert sowie Einspritzpumpe und Stirnzahnräder montiert. Ebenso die Schwungscheibe. Es fehlen noch die vordere Motorabdeckung, die Wasserpumpe, Ölwanne, die Ansaugbrücke und Abgaskrümmer, Öl- und Dieselleitungen sowie Anlasser und Lima
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Geschrieben am: 30.11.2018 21:32
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Re: AM2 Instandsetzung
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Mache eine längere Pause da viel am Haus usw. zu tun ist. Bestelle nebenbei noch div. Werkzeug und Farbe damit es bald weiter gehen kann.
Damit keine Entzugserscheinungen auftreten möbel ich die Werkstatt etwas auf, habe einen großen Schleifbock bekommen. Der verdient eine Überholung und etwas Farbe.

Geschrieben am: 11.02.2019 20:30
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Re: AM2 Instandsetzung
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Endlich mal wieder etwas geschafft und zwar zwei Regale aufgebaut (liegen schon seit letztem Jahr) und die schon fertigen Teile eingeräumt. Damit sind die vom Fußboden verschwunden, man kann wieder vernünftig laufen und sie liegen etwas übersichtlicher.
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Oben liegen die überarbeiteten und grundierten Teile, auf der mittleren Ebene die schon gewaschenen Teile und ganz unten anderer Kram wie noch nicht wegsortierte Unterlegscheiben usw.

Geschrieben am: 02.04.2019 20:36
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